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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

“Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19.
Als „recht stroherne Epistel“ hat Martin Luther den Jakobusbrief bezeichnet. Thema verfehlt, so würde sein Urteil in heutigem Deutsch lauten. Der Grund für diese Einschätzung: Der Jakobusbrief schweigt vom Kreuz. Das ärgerte Luther. Dennoch hat er den Brief getreulich ins Deutsche übersetzt. Für Luther war der Schlüssel zu allen biblischen Büchern „was Christum treibet“ – also das Sich-Einlassen auf den Erlöser, die Hingabe an Christus, der sich selbst hingegeben hat. Heute genauso wie damals ist das der Kern unseres christlichen  Glaubens. Der Jakobusbrief betont die praktische Seite dieses Glaubens. Eine einzige Frage steht dort im Mittelpunkt: Wie wir miteinander umgehen sollen. „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Wer sich selbst gut kennt, weiß: Das ist sehr schwer. Schwerer, als es sich erst einmal anhört. Menschen, die diese Regel gemeistert haben, sind zu bewundern. Den anderen sagen zu lassen, was er sagen möchte, und einfach nur zuhören: Ich kenne von mir selbst Situationen, in denen das leider nicht gelungen ist. Für den Verfasser des Jakobusbriefs hat die Zunge eine große Macht. Er bezeichnet sie als „Feuer“ (Jakobus 3,6) und warnt vor einem Flächenbrand. So kann es kommen, das wissen wir alle. Ein einziges Wort kann einen solchen Brand entfachen. „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Zuhören, erst einmal das Gehörte wirken lassen, dann abwarten… Menschen, die das können, haben eine wohltuende Wirkung auf andere. Sie entspannen eine angespannte Atmosphäre. Sie beruhigen die   Aufgeregten. Sie verstärken die Freude, von der jemand erzählt. Sie trösten und ermahnen ohne viele Worte. Sie tun das Richtige, ohne daran zu zweifeln. Der Verfasser des Jakobusbriefs ist ein Realist. Er sagt nicht: Sei nicht zornig, sondern: langsam zum Zorn. Es gibt Momente, in denen ärgern wir uns eben. Die Frage ist nicht, ob das erlaubt ist, sondern wie wir damit umgehen. Menschen, die langsam zum Zorn sind, überlegen erst, bevor sie reden. Sie sind jederzeit bereit zum Hören. Ich weiß nicht, wie es Ihnen beim Lesen des Jakobusbriefs geht – mich jedenfalls fordert er heraus. Ich möchte ein solcher Mensch werden. Mit Gottes Hilfe.

Es grüßt Sie
Ihre Pfarrerin Anna Hellmich


Abschied aus Kyritz

Liebe Leserinnen und Leser,
wenn Sie diese Zeilen lesen, dann werde ich allmählich meine Sachen in Kisten und Koffer packen, um sie für den anstehenden Umzug zu schnüren. Eine meiner letzten Aufgaben wird es sein, die Schlüssel wieder abzugeben, die sich für die verschiedenen Türen gesammelt haben. Ja, meine Zeit des Entsendungsdienstes im Kirchenkreis Prignitz und die Zeit meiner Elternzeitvertretung für Pfn. Anna Hellmich neigen sich dem Ende.
Etwas mehr als ein Jahr habe ich bei Ihnen in Kyritz und in Mechow,
Drewen und Gantikow als Pfarrerin gearbeitet, habe die Orte und die
Umgebung kennengelernt, habe in der „Abendrunde“ und anderen Kreisen mitgewirkt, habe Gottesdienste gefeiert und mitgestaltet: und habe  natürlich auch Sie, die Menschen in Kyritz, Mechow, Drewen und Gantikow,
kennengelernt: die Jugendlichen, im Konfirmandenunterricht; Kinder, die
von mir getauft wurden; junge Paare, die ich trauen durfte; Menschen, die
ich in ihrer Trauer um einen geliebten Menschen begleitet habe.
Mit anderen habe ich wiederum zusammengearbeitet: mit Michael
Schulze habe ich unzählige Gottesdienste gestaltet und ihm an der
Orgel gelauscht, mit Annemarie Schulze habe ich Familiengottesdienste gestaltet und ihre sehr liebevolle Art im Umgang mit Kindern bewundert, mit Marko Geitz war ich in der Jugendarbeit unterwegs und habe seine Besonnenheit und Geduld sehr zu schätzen gelernt.
Dem Büroteam, Anke Bott und Sieglinde Vettin, sei für alle Hilfe in den großen und kleinen Fragen rund ums Pfarramt gedankt. Den Mitgliedern der GKRs Kyritz, Mechow, Gantikow und Drewen sei für alle Unterstützung und das große Vertrauen, dass Sie mir entgegengebracht haben, gedankt.

Das ist ein großes Glück in diesem Beruf, dass man nicht alleine ist, sondern
von so vielen Menschen begleitet wird. Last but not least, lieber Daniel, vielen Dank für alle Kollegialität, für alle Zusammenarbeit, für manches Mittagessen oder manchen Kaffee zwischendurch und für vieles, vieles mehr. Sie haben mich alle sehr freundlich aufgenommen und mich mit Ihrem Interesse, Ihren Rückmeldungen und Fürbitten begleitet. Danke.
Ab 1. August werden mich meine Wege aus Brandenburg zurück nach Berlin
führen: Ich werde Pfarrerin im Schuldienst und mich um die Vernetzung
von Schule und Gemeinde im Berliner Bezirk Reinickendorf kümmern. Herzliche Einladung an dieser Stelle zu meiner Verabschiedung am 25. August im Rahmen des Heilbrunnfestgottesdienstes. Ich freue mich, wenn wir uns da wiedersehen.
Ihre Pfarrerin Gundula Reinshagen

Gottesdienst im Autoscooter am 30. Juni

Im Rahmen des Stadtfestes in Kyritz wollen wir auch in diesem Jahr einen
Gottesdienst im Autoscooter feiern. Am
30.06.2019 um 10.30 Uhr ist es
wieder soweit und wir freuen uns als Mitarbeitende schon sehr auf das besondere Flair dieses Ortes. Es erwartet Sie ein Gottesdienst mit moderner Musik, bei dem Sie mit ihren Kindern und Enkeln auch in einem Autoscooter Platz nehmen. Für alle anderen stehen natürlich auch Bänke bereit.
Betreut werden wir in diesem Jahr von Pfarrer Conrad Herold, dem Circus- und Schaustellerseelsorger der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.
Pfarrer Daniel Feldmann

Tagesausflug nach Rheinsberg

Der Ausflug für die Pfarrsprengel Kyritz und Gumtow ist in diesem Jahr für
den
10. August 2019 geplant. Unsere Reise führt uns in die schöne Stadt Rheinsberg, wo es eine Stadtrundfahrt, eine Rundfahrt um die Rheinsberger Seenkette, einen Besuch der St. Laurentiuskirche, ein Mittagessen, sowie eine
Dampferfahrt mit Kaffeetrinken und Kuchenessen geben wird.
Genauere Informationen erfragen Sie bitte im Gemeindebüro. Der Unkostenbeitrag liegt bei 55,00 €.
Pfarrer Daniel Feldmann

Gemeindekirchenratswahl 2019

Die GKRs der Pfarrsprengel Kyritz und Gumtow haben beschlossen, dass die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 03.11.2019 erfolgen soll. Damit beginnt die Startphase zur Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Im Zeitraum bis zum 5. August 2019 haben wir und Sie nun Zeit den jeweiligen Gemeindekirchenräten Wahlvorschläge zu unterbreiten. Schauen Sie sich gerne um und beteiligen Sie sich an der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Zum ersten Mal dürfen in diesem Jahr auch Jugendliche ab 16 Jahren in den GKR gewählt werden.
Melden Sie sich sehr gerne bei Pfarrerin Anna Hellmich, Pfarrer Daniel Feldmann oder im Gemeindebüro. Ein Imagefilm zur GKR-Wahl 2019 wurde Anfang des Jahres von unserer Landeskirche unter anderem auch in Kyritz gedreht. Zu finden ist er unter: https://youtu.be/SVfagjBym-s
Pfarrer Daniel Feldmann

Kirchenmusik

Drei wunderschöne Konzerte liegen hinter uns – mitreißende Gospelmusik mit MO44, zauberhafte a-cappellaMusik mit sechs jungen Frauen aus unserer Region: „manus mulierum“ und dem Kammermusikensemble aus London.  Am 7. Juni kamen die Musiker aus England – das Bloomsbury Kammermusikensemble war zu Gast und musizierte in der Besetzung Flöte / Blockflöte, Oboe, Klarinette, Fagott Musik vom Barock bis zum Jazz.
Als Auftaktkonzert zum diesjährigen Kyritzer Stadtfest wird uns „Hauptstadtblech“ aus Berlin am 28. Juni um 19 Uhr mit stimmungsvoller Bläsermusik unterhalten.

Am Sonntag Kantate war die Kantorei zunächst im Gottesdienst in Kyritz vertreten, danach Teil einer großen sängerischen Gemeinschaft auf der LAGA in Wittstock. Erst ein Aufrtitt auf der großen Bühne, am späten Nachmittag dann noch gemeinsames  Singen in der Marienkirche in Wittstock. Es war ein erlebnisreicher musikalischer
Nachmittag, der lange in Erinnerung bleiben wird.

Wer gern über anstehende Konzerte in unserer Kirche per Mail informiert werden möchte, schreibe einfach an: kantor@kirchengemeinde-kyritz.de.
Die Adressen werden ausschließlich für die Versendung von Konzerthinweisen  genutzt. Aktuell bereiten wir uns in der Kantorei u.a. auf das Herbstkonzert im September vor. Noch wäre Gelegenheit neu mit einzusteigen. Gute Sängerinnen und  Sänger werden gesucht! Proben der Kantorei finden immer mittwochs (außer in den Ferien) von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Kyritz statt. Auch wer ein Blechblasinstrument erlernen möchte, kann sich gern mit mir in Verbindung setzen. Kinder und Erwachsene möchte ich gleichermaßen dazu einladen. Instrumente zum
Verleih stehen bereit.

Kleine oder auch größere Spenden für die Durchführung der Kirchenmusiken sind immer willkommen und können gern auf folgendes Konto überwiesen werden:

Spendenkonto für Kirchenmusik
Raiffeisenbank OPR eG
IBAN: DE96 1606 1938 0005 0583 92
BIC: GENODEF1NPPVerwendungszweck: Verwendungszweck: „Kirchenmusik Kyritz“
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt.

Vielen herzlichen Dank,
Kantor Michael Schulze

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Kyritzer Kirchenmusiken: www.kyritzer-kirchenmusiken.de.