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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

Andacht zur Jahreslosung 2022:

Soll ich einen Kaffee kochen, oder einen Tee? Ein Willkommen, ein Gruß, diese Frage. Gleichbedeutend mit: „Komm doch herein, und bleibe ein wenig.“ Wie oft werde ich selbst so willkommen geheißen, darf Platz nehmen, den Mantel ablegen. Ein Gespräch entspinnt sich, wir tauschen Gedanken aus, Erlebnisse, erzählen von uns, lachen miteinander, teilen Trauer oder ein Gebet. Wenn wir auseinander gehen, ist jede Seite reicher geworden an Erfahrungen, an Zuspruch, an Freude. Nicht „nur“ als Pfarrerin bin ich da, immer auch als ich selbst, als ein Mensch, der sich über den Kontakt mit anderen freut.
Damals, als Jesus unterwegs war auf den staubigen Straßen und Plätzen, da tat es ihm gut, wenn er ins Haus gebeten wurde. Maria und Martha zum Beispiel, die beiden Schwestern, nahmen ihn gastfreundlich auf, und mit ihm auch alle, die ihm folgten. Das waren sehr viele Gäste für ein so kleines Haus, und Martha hatte alle Hände voll zu tun. Währenddessen hörte Maria konzentriert zu, was Jesus zu sagen hatte. Ein Geschenk, so willkommen geheißen zu werden.
Jesus spricht seinerseits eine Einladung aus: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“. So lautet die Jahreslosung für das Jahr 2022. Unser Kirchenjahr beginnt schon jetzt, mit dem ersten Advent.

„Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
Dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.“

Die Adventszeit handelt vom Warten auf den Heiland, den Retter, den Erlöser. Es gibt verschiedene Arten, auf jemanden zu warten. „Wo bleibt er denn nur?“, fragt die Ungeduld. „Hoffentlich schaffe ich noch zu putzen!“, sagt die Rastlosigkeit. „Eigentlich will ich nur meine Ruhe…“, seufzt die Erschöpfung.

Vorbereitet sein heißt nicht, dass alles perfekt sein muss. Wenn mich eine wirklich gute Freundin besucht, dann versuche ich erst gar nicht jemand zu sein, die ich nicht bin, nämlich eine, die ihre Schuhe geputzt und alle Zimmer aufgeräumt hat. Hauptsache, wir haben Zeit miteinander. Hauptsache, wir reden über das, was uns beschäftigt. Oder entspannen uns beim Essen, beim Film gucken, beim Spielen. So wie auf einen wirklich guten Freund, so möchte ich auf Jesus warten. Er darf alles sehen, die unaufgeräumten Ecken, die Staubflusen und den Wäscheberg – und all das, was in meinem Herzen unsortiert herumkullert.
„Meins Herzens Tür dir offen ist“: „Ich vertraue dir an, was in mir vorgeht.“ Ich darf jederzeit nach Jesus fragen, mitten in der Nacht hört er mir zu.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Jeder und jede ist bei ihm willkommen, egal woher sie stammen oder was ihre Geschichte ist. Er sagt: „Komm herein, und bleibe.“ Wer ihn in sein Herz lässt, ist nie wieder allein. Ein Geschenk, das wir weitergeben dürfen.

Ihre Pfarrerin Anna Hellmich


Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst

Sonntag, den 9. Januar um 10.30 Uhr in der St. Marienkirche.

Videos zum Heilig Abend

Unter diesem Link ist ein Video des Kirchenkreises Prignitz zum Weihnachtsfest 2021 zu sehen: https://youtu.be/Dw0Np74c9Xg

Und hier noch einmal die beiden Lieder:

Es ist ein Ros entsprungen – https://youtu.be/jyRpyOMaOkI
O du fröhliche – https://youtu.be/k0o_d6hXhpM

Gesegnete Weihnachten!

Vorschau Taizé-Fahrt

Zwei Jahre konnten wir nun nicht nach Taizé fahren, aber im Sommer 2022 geht´s wieder los. In der fünften Sommerferienwoche bietet der Kirchenkreis Prignitz eine Fahrt in die Communauté de Taizé an. Wöchentlich wechselnd treffen sich dort tausende Jugendliche aus aller Welt auf dem Hügel neben dem Bergdorf im französischen Burgund. Die  ökumenische Bruderschaft organisiert diese Jugendtreffen seit vielen Jahren und unsere Fahrt ist ein fester Bestandteil der Jugendarbeit im Kirchenkreis Prignitz. Neben dem täglichen Austausch über biblische Themen und den zu erledigenden Arbeiten steht das
gegenseitige Kennenlernen und das Knüpfen von oft langjährigen Freundschaften im Vordergrund.
Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren und findet vom 24.07. – 01.08.2022 statt.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Voranmeldung gibt es bei Marko Geitz.

100 Jahre Kantorei /5. Reubke-Orgel-Nacht

Als Wilhelm Maeß vor 100 Jahren die Kyritzer Kantorei gründete, hätte er wohl nicht zu träumen gewagt, dass dieser Chor so lange bestehen würde. Am 25. September um 19:00 Uhr war es so weit: In der St. Marienkirche erklang ein heller Jubelgesang von der Empore und aus dem Chorraum. Im Wechsel und im Zusammenklang mit Orgel (Oana Maria Bran) und Bläsern feierte die Kyritzer Kantorei unter der Leitung von KMD Michael Schulze ihr hundertjähriges Bestehen und bezauberte ihr Publikum. Fanfarenklänge von Johann Peter Abraham Schulz und Johann Sebastian Bach wurden abgelöst von innigen und nachdenklichen Tönen, darunter mein persönlicher „heiliger Moment“: das Bläser-und Orgelstück „Highland Cathedral“ von Ulrich Roever und Michael Korb. Auch ein Kommentar von Kantor zu Kantor war im Programm enthalten: KMD Michael Schulze an der Orgel komplettierte die sieben Männlein im Walde von Wilhelm Maeß um ein achtes.
Die Kirche war voll, das liebevoll vorbereitete Mitbring-Buffet war nach einer guten halben Stunde leer geputzt. Zahlreiche Helferinnen und Helfer trugen dazu bei, dass alles reibungslos lief.
Nach der Pause dann die Orgelnacht „Von Purcell bis Polka“. KMD Schulze und Kantor Markus Fritz aus Berlin musizierten mit vier Händen an der Orgel, mit der Pauke begleitet von Herrn Kurt Wolff aus Kyritz. Es erklangen unter anderem die Wassermusik von Händel und Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Henry Purcell und Sergej Rachmaninoff.
Nach einem erfüllten und anregenden Abend gingen die Zuhörer beseelt nach Hause. Wie schön, dass es solche Veranstaltungen in Kyritz gibt! Unser herzlicher Dank gilt in erster Linie KMD Michael Schulze und seiner Familie, die keine Mühe gescheut haben, um dies möglich zu machen. Auch den Helferinnen und Helfern, Ehrenamtlichen wie  Mitarbeitenden, danken wir recht herzlich für ihren Einsatz.
Im Namen der Kyritzer Kantorei Pfarrerin Anna Hellmich

Förderung der Restaurierungsarbeiten Kirche Demerthin

Das Projekt: „Erhalt der denkmalgeschützten Dorfkirche zu Demerthin“ (Erneuerung Mauerwerk, Dach und Innenwände, Aufarbeitung Holztür, – Fenster und Gestühl, Restaurierung Kanzel, Elektroarbeiten) wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014-2020 – Maßnahmen M19 (Unterstützung für lokale Entwicklung LEADER) durchgeführt.
Das Vorhaben wird  mit der Hilfe von ELER-Mitteln finanziert.

Pfarrer Daniel Feldmann

Kirchenmusik

Das letzte Konzert im vergangenen Jahr war die Adventsmusik am Sonntag, dem 19. Dezember um 17.00 Uhr. Anders als ursprünglich geplant, musizierten die Bläser der Kirchengemeinde ein abwechslungsreiches Programm mit Advents- und Weihnachtsliedern in der Kirche.

Das neue Kirchenmusikprogramm für 2022 finden Sie demnächst im Internet unter www.kyritzer-kirchenmusiken.de.
Die Proben der Kantorei sind im Moment ausgesetzt, wir hoffen aber bald wieder jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr zu proben. Wenn jemand uns gesanglich unterstützen möchte, kann dies gern tun – bitte vorher um kurze Info an mich.

Wer über anstehende Konzerte in unserer Kirche per  Mail informiert werden möchte, schreibe einfach an: kantor@kirchengemeinde-kyritz.de. Die Adressen werden ausschließlich für die Versendung von Konzerthinweisen  genutzt. Ich melde mich umgehend bei Ihnen.

Kleine oder auch größere Spenden für die Durchführung der Kirchenmusiken sind immer willkommen und können gern auf folgendes Konto überwiesen werden:

Spendenkonto für Kirchenmusik
Raiffeisenbank OPR eG
IBAN: DE96 1606 1938 0005 0583 92
BIC: GENODEF1NPP
Verwendungszweck: „Kirchenmusik Kyritz“
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt.

Vielen herzlichen Dank,
Kantor Michael Schulze

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kyritzer Kirchenmusiken: www.kyritzer-kirchenmusiken.de.