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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

In Kyritz bemühen wir uns gerade darum, ein Areal für Baumbestattungen einzurichten. Natürlich abbaubare Urnen sollen zukünftig in der Nähe von Bäumen bestattet werden können. Ein mit Namen versehener Feldstein erinnert an den Namen des oder der Verstorbenen und deren Lebensdaten. Doch zuvor musste natürlich noch einiges geschehen. Ein vor Jahrzehnten stillgelegter Bereich wurde urbar gemacht und im Bodenbereich mit Efeu bepflanzt. Dabei waren Friedhofseinsätze von einem unschätzbaren Wert. Beispielsweise begaben sich im Mai fünfundzwanzig Menschen auf den Friedhof, um Erde in das neue Urnenfeld einzubringen und Unkraut zu beseitigen. Es war eine schöne gemeinsame Aktion, bei der viel geschafft wurde. Das Ehrenamt ist für Kirchengemeinden, Kommunen, Parteien, Vereine und Gewerkschaften essentiell wichtig. Egal wohin wir in unserem Land schauen. Das Ehrenamt ist allgegenwärtig. Aufgrund dieser überragenden Bedeutung wurden politische Instrumente ersonnen, die das ehrenamtliche Engagement stärken sollen. Immer wieder hören wir in diesem Zusammenhang von einem „Bedingungslosen Grundeinkommen“, dass die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes ermutigen soll, sich bürgerschaftlich zu engagieren. Der mögliche Effekt wird höchst unterschiedlich beurteilt. Doch eigentlich geht es bei all diesen Überlegungen um eine menschliche, wertschätzende Gesellschaft.
„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.“
Dieses Wort aus dem Buch des Propheten Jeremia ist der Monatsspruch für den Monat Oktober. Das Volk Israel befand sich damals im Exil und trotzdem regt der Prophet an, die Stadt gut zu behandeln. Damit meint er das Engagement der Menschen. Er ruft ihnen sozusagen zu: Setzt euch für die Gemeinschaft ein. Denkt positiv und versucht auch das Gute zu sehen. Diesen dankbaren und hoffnungsvollen Blick wünsche ich uns auch in einer Zeit, in der die Interessen und Wünsche der Menschen unserer Gesellschaft zu zerfasern scheinen. Dabei ist unser Blick auf die Welt höchst eindimensional. Wir brauchen die soziale Interaktion, um etwas zu verstehen und uns ein Bild von der Welt zu machen. Wir benötigen einander, um etwas Gutes zu vollbringen. Dafür schenke uns Gott seinen reichen Segen.
Ihr Pfarrer Daniel Feldmann


Martinstag am 11.11.

Leider muss der Martinsumzug in diesem Jahr ausfallen. Aber im nächsten ziehen wir wieder durch die Stadt…Durch die Straßen auf und nieder…

Bauland in Kyritz (Alt und Jung)

Die evangelische Kirchengemeinde St. Marien Kyritz, bietet 5 erschlossene Baugrundstücke, gelegen am Eichenweg, rechtsseitig von der Seestraße kommend, zur Erbbaupacht an. Die Grundstücke sind ca. 500 m² groß und liegen direkt am Eichenweg ohne Bebauung in 2. Reihe.

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail an:
gb-kyritz@kirchenkreis-prignitz.de oder schriftlich an:
Evangelische Kirchengemeinde St. Marien
Johann-Sebastian-Bach-Str. 51
16866 Kyritz

Thema Abendmahl

Aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen mussten wir im Hinblick auf das Abendmahl ganz neue Wege gehen. Da unsere gängige Praxis nun nicht mehr empfohlen wird, haben wir Einzelkelche und dazugehörige Tabletts angeschafft. Die Einzelkelche wurden von der Töpferin Ulrike Ewert hergestellt. Die Holztabletts wurden in der Werkstatt der Stephanus-Stiftung in Kyritz gefertigt. Im Zuge eines Abendgottesdienstes und der diesjährigen Jubelkonfirmation konnten wir eine Möglichkeit schon einmal ausprobieren. Dabei handelt es sich um ein Wandelabendmahl mit zwei Stationen. Zuerst erhält man die Hostie, die von einer Mitarbeiterin des Kirchdienstes gereicht wird. Bei der zweiten Station kann man sich einen Einzelkelch mit Traubensaft oder Wein nehmen. Dabei werden die jeweiligen Spendeworte vom Kirchdienst gesprochen. Den leeren Einzelkelch kann man dann auf einem weiteren Tablett abstellen.

Im Namen des Gemeindekirchenrats St. Marien Kyritz danke ich Ulrike
Ewert ganz herzlich für ihr großes Engagement.

Pfarrer Daniel Feldmann

Die Kreuzblume

Der als Kreuzblume bekannte Giebelschmuck der Kyritzer St. Marienkirche ist bei einem heftigem Herbststurm Ende 2017 heruntergefallen und zerbrochen. Genaugenommen nicht das gesamte Kreuz, sondern die Ornamente. Diese waren für sich genommen schon schwer genug und hätten das Kirchendach durchschlagen oder ein ähnliches Unglück wie im Jahr 1888 hervorrufen können, als ein Kind von einem herabfallenden Glockenklöppel getroffen wurde. Wir sind froh und dankbar, dass nichts dergleichen passiert ist.
Am 3. Dezember 2001 erst ist die damals neu hergestellte Kreuzblume angebracht worden, nachdem zuvor schon die vergoldeten Kreuze auf den Turmspitzen befestigt wurden. Die Kreuzblume geht zurück auf eine Zeichnung des Architekten Stüler, der für den preußischen König die Fassade der Kirche geplant hat – allerdings ohne die Doppeltürme. Diese wurden später, mit Hilfe eines anderen Architekten, auf Wunsch der Kyritzer Bürger und gegen den Willen des Königs errichtet. Daraufhin mussten die Kyritzer ihre Türme selbst bezahlen. Diese stehen zum Glück auch nach dem Sturm noch.
Gerne möchten wir die Kreuzblume erneuern – diesmal aus einem widerstandsfähigeren Material. Gespräche mit der Denkmalschutzbehörde und dem kirchlichen Bauamt sind in Planung.
Ab dem Jahr 2021 soll eine umfangreiche Kirchensanierung geplant und umgesetzt werden.
Im Zuge dieser Maßnahmen wird die Kirchengemeinde St. Marien Kyritz Unterstützung für die Erneuerung der Kreuzblume und voraussichtlich auch für die Restaurierung der Kirchenfenster benötigen. Wir freuen uns, wenn die Instandsetzung der Kirche ein positives Echo in Kyritz und in unserer Region findet.

Pfarrerin Anna Hellmich

Kirchenmusik

Nachdem im September das Duo Kastelewicz/Hartl die gut fünfzig Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine interessante musikalische Reise mit Violine, Bandonion und keltischer Harfe einluden, Orgelinteressierte etwas über Register, Mixturen, Labialpfeifen und Kanzellen während der Orgelvorstellung erfuhren, bleibt nun noch das letzte Konzert in diesem Jahr: die Adventsmusik am 6. Dezember. Ob sie, so wie geplant, im Kerzenschein in der Kirche stattfinden kann, oder doch draußen vor der Kirche bei Glühwein und Keksen, das steht noch nicht genau fest. Sicherlich kann ich im nächsten Gemeindebrief Genaueres schreiben. Auf alle Fälle proben die Bläser und die Kantorei fleißig für dieses letzte Konzert im Jahr.

Bitte schauen Sie auf die Internetseite www.kyritzer-kirchenmusiken.de für aktuelle Informationen.

Kantor Michael Schulze an der Reubke-Orgel

Die Kirchenleitung hat auf ihrer Sitzung am 24.4.2020 einer Kirchenmusikerin und fünf Kirchenmusikern der Landeskirche den Titel Kirchenmusikdirektorin bzw. Kirchenmusikdirektor (KMD) verliehen. Der Kantor aus Kyritz gehört auch zu diesen geehrten Kirchenmusikern. Die offizielle Übergabe der Urkunde fand im Gottesdienst am 21. Juni statt. Es war ein festlich-fröhlicher musikalischer Gottesdienst, in dem viel musiziert und gesungen wurde – mit Abstand natürlich. Generalsuperintendentin Heilgard Asmus, Superintendentin Eva-Maria Menard und andere feierten diesen besonderen Gottesdienst mit uns gemeinsam. „Erd und Himmel sollen singen…

Hier können Sie den Gottesdienst noch einmal miterleben.

Das aktuelle Programm finden Sie im Internet unter
www.kyritzer-kirchenmusiken.de

Die Proben der Kantorei finden mittwochs (außer in den Ferien) von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im  Moment noch in der Kirche – mit Abstand – statt. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!

Wer gern über anstehende Konzerte in unserer Kirche per  Mail informiert werden möchte, schreibe einfach an: kantor@kirchengemeinde-kyritz.de. Die Adressen werden ausschließlich für die Versendung von Konzerthinweisen  genutzt.

Kleine oder auch größere Spenden für die Durchführung der Kirchenmusiken sind immer willkommen und können gern auf folgendes Konto überwiesen werden:

Spendenkonto für Kirchenmusik
Raiffeisenbank OPR eG
IBAN: DE96 1606 1938 0005 0583 92
BIC: GENODEF1NPP
Verwendungszweck: „Kirchenmusik Kyritz“
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt.

Vielen herzlichen Dank,
Kantor Michael Schulze

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kyritzer Kirchenmusiken: www.kyritzer-kirchenmusiken.de.