Den kompletten Gemeindebrief gibt es hier zum Download:

Download (1,17 MB)

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

Einer der ersten warmen, schönen Tage. Blauer Himmel, die Sonne lacht, die Vogel kreisen ihre Runden und die Mücken starten auch zum ersten Ausflug. Unsere Nachbarn stehen im Garten und haben den Grill ausgepackt. Das Fleisch und die Würstchen liegen bereits auf dem Tisch. „Hey Michael und Gundula, setzt euch dazu. Wir essen gemeinsam.“ Wir überlegen kurz. „Ja klar, wir kommen dazu.“ Mein Mann holt aus unserer Küche noch Salate, Käse, etwas Wein, Saft und Brot. Irgendwann ist der Tisch fast übervoll. So viele tolle und leckere Sachen
stehen darauf. Wir aßen, tranken, lachten und unterhielten uns, am Ende spielten die Jungs noch Fußball. Ein schöner und gelungener Abend. Für mich ist das eine Form von Gastfreundschaft: sich einzuladen, zusammenzusitzen, gemeinsam essen und einfach reden.

Auch meine Oma war eine sehr gastfreundliche Frau. Nach dem Gottesdienst lud sie öfter alleinstehende Gemeindeglieder zu sich nach Hause zum Mittagessen ein. Oft goss sie einfach noch etwas Wasser in die Suppe oder sie zauberte einen weiteren Salat auf den Tisch. Das machte ihr nichts aus. Und ich saß mittendrin. Es gab immer genug für alle. Gastfreundschaft und Großzügigkeit gehören für mich seitdem eng zusammen. Meine Oma zitierte oft den Vers aus Hebräer 13,2: „Vergesst nicht gastfreundlich zu sein. Auf diese Weise haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ Sie lebte mir Gastfreundschaft vor. Manchmal waren die Gäste am Sonntag nicht die einfachsten Menschen. Es ging ihnen nicht gut und das spürte man. Ich erlebte Menschen, die am Tisch einfach weinten, andere erzählten ganz viel, wieder andere aßen nur wenig oder schwiegen ganz. Viele dieser Gäste wollten nur mit meiner Oma reden; ich musste dann meinen Mund halten. Das war nicht immer einfach. Und manchmal motzte ich auch. Ich fragte dann meine Oma, warum sie diese Leute überhaupt eingeladen hat. In solchen Momenten erinnerte sie mich daran, dass man nie wüsste, wann man einen Engel beherberge. Zum Anfang war ich verwundert: „Wo sind denn ihre Flügel“, fragte ich mich. Doch staunte ich über diese Engel, die mal weinten oder viel erzählten oder einfach nur schwiegen. Für meine Oma waren all ihre Gäste einfach Engel.

Heute, im Rückblick kann ich sagen, dass ich durch meine Oma gelernt habe, wie man respektvoll mit Gästen umgeht, wie man hinter ihre Not sehen kann und warum es Menschen gibt, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Für mich wird Gastfreundlichkeit und Großzügigkeit dank meiner Oma immer zusammen gehören.
Wo immer Sie in den Sommermonaten auch sein mögen, ich wünsche Ihnen eine behütete Zeit und vielleicht auch die Erfahrung einmal Gast sein zu dürfen und einfach auf einer Bank im Garten zu sitzen und mit jemanden zu essen oder selbst Gastgeber zu sein.
Seien Sie in Allem behütet,

Ihre Pfarrerin Gundula Reinshagen


Gemeindeausflug nach Bad Wilsnack

Der diesjährige Gemeindeausflug für alle Gemeinden in den Pfarrsprengeln Kyritz und Gumtow findet am 25. Juli statt. Der Bus fährt gegen 10.15 Uhr in Kyritz los, in Gumtow kann um 10.30 Uhr an der Kirche zugestiegen werden. Um 11.00 Uhr erhalten wir dann eine fachkundige Führung in der Wunderblutkirche durch die Architektin und Dombaumeisterin Regine Hartkopf. Gegen 12.30 Uhr gibt es ein Mittagessen im Deutschen Hof.

Unsere Reise führt uns dann zur Plattenburg, wo es eine Führung (14.00 Uhr) und ein Kaffeetrinken (15.00 Uhr) geben wird.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich doch bitte bis zum 08.07.2018 im Gemeindebüro an.
Der Unkostenbeitrag liegt bei 50,- €.

Pfarrer Daniel Feldmann

Ehrenamtsabend der Kirchengemeinde Kyritz

Wir wollen Danke sagen!
Es ist ein ungeheurer Schatz, dass sich so viele Ehrenamtliche in unserer Gemeinde engagieren, ob nun als Sängerin oder Sänger im Chor, Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der „Offenen Kirche“, als Bläserin oder Bläser, als Mitarbeitende im Besuchsdienst, als Mitglied in Ausschüssen oder im Gemeindekirchenrat, als Leiterin oder Leiter eines Kreises, als Mitarbeitende im Weltladen, als Austeilerin oder Austeiler des Gemeindebriefs, Mitarbeitende auf Frei- oder Rüstzeiten, Führerin des Kirchenbuchs, als Helferin beim Kirchenputz, als Teamerin oder Teamer in der Konfirmandenarbeit, Mitarbeiterin oder Mitarbeiter bei Projekten, Autorin oder Autor im Gemeindebrief, als Musikerin oder Musiker in der Band, als Lektorin oder Lektor im Gottesdienst, als Helferin oder Helfer im handwerklichen Bereich…
Die Möglichkeiten sind vielfältig, der Bedarf ist hoch. Am Freitag, dem 7. September 2018 wollen wir als hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einmal Danke sagen. Auf Sie wartet ein vergnüglicher
Abend mit einer Andacht, Musik und gutem Essen. Wir starten ab 19.00 Uhr mit einer Andacht in der Kirche.

Pfr. Daniel Feldmann

Kirchenmusik

An dieser Stelle möchte ich Sie herzlich einladen zu einem besonderen Konzert für Orgel und Trompete, in einer eher ungewöhnlichen Verbindung mit Fenstern und Bildern. Werke von Petr Eben (Okna, nach Glasfenstern von Marc Chagall), Modest Mussorgski (Bilder einer Ausstellung), Maurice Ravel u. a. werden zu hören und zu sehen sein. Timofej Stordeur (Trompete, Frankfurt a. M.) und Lukas Storch (Orgel, Leipzig) werden musizieren.
Das diesjährige Musicalprojekt nähert sich mit den Aufführungen am 24. und 25. Juni dem Ende. Die letzten Proben beginnen, den Tänzen wird der letzte Schliff verpasst, die Band übt beim Schlagzeuger in Rüthnick, die Kulissen werden angefertigt und die Deko für die Kirche gebastelt. Alles wird gut vorbereitet sein, wenn es bei den Aufführungen im ersten Lied heißt: „Hört, hört, von Abraham…“.

Die Kantorei bereitet sich im Moment hauptsächlich auf das Sommerkonzert am
1. Juli vor. Zugleich wird an diesem Nachmittag das 80-jährige Bestehen unseres Posaunenchores gefeiert. 1938 fanden sich zum ersten Mal Bläser in Kyritz zusammen um gemeinsam in einem Posaunenchor zu musizieren. Im Laufe der Zeit gab es lückenlos immer wieder Bläserinnen und Bläser, die diese Tradition aufrecht erhalten haben – bis zum heutigen Tag.
Proben der Kantorei sind immer mittwochs (außer in den Ferien) von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Kyritz. Auch wer ein Blechblasinstrument erlernen möchte, kann sich gern mit mir in Verbindung setzen. Kinder und Erwachsene möchte ich gleichermaßen dazu einladen. Instrumente zum Verleih stehen bereit.

Herzlich willkommen!

Spenden für die Durchführung der Kirchenmusiken sind immer willkommen und können gern auf folgendes Konto überwiesen werden:

Spendenkonto für Kirchenmusik
Raiffeisenbank OPR eG
BIC: GENODEF1NPP
IBAN: DE96 1606 1938 0005 0583 92
Verwendungszweck: Verwendungszweck: „Kirchenmusik Kyritz“
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt.

Vielen Dank,
Kantor Michael Schulze

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Kyritzer Kirchenmusiken: www.kyritzer-kirchenmusiken.de.