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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

Gedanken zum Wochenspruch für den Monat März

Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen. Epheser 6,18
Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefs, der Monatsspruch für den Monat März beschäftigt sich mit dem Gebet. Das Gebet ist vielfältig und vielgestaltig. Im Gebet können wir singen, tanzen oder zur Ruhe kommen. Wir sammeln unsere Gedanken und bringen diese vor Gott. Im Gebet können wir erkennen, was uns innerlich bewegt. Sorgen, Gedanken, Erfahrungen oder Nöte erhalten im Gespräch mit Gott eine beschreibbare Form. So sind wir nicht mehr allein mit unseren inneren Bewegungen und erhalten einen heilsamen Abstand zu uns. Im Lichte Gottes können wir so unser Leben gestalten und zu uns selbst finden. So haben all die verschiedenen Gebetsformen wie das Klagen, Bitten, Loben und Danken ihre Berechtigung. Sie sind ein Ausdruck dessen, was uns innerlich bewegt. Das Gebet ist ein Raum der Offenheit. Schonungslos und aufrichtig kann es dort zugehen, sodass die Klage auch zu einer Anklage Gottes werden kann. Natürlich gehört zum Gebet auch der Blick zum Nächsten oder auch auf die gesamte Schöpfung. So bitten wir zu Gott, dem alles möglich ist und der unsere Gedanken schon kennt, bevor wir diese aussprechen. So erhalten wir Mut und Stärke, weil wir von Gott etwas empfangen oder auch erwarten können. So ist das Gebet die Möglichkeit sich zu öffnen und von Gott etwas empfangen zu können. Das Gebet schafft Verbundenheit. Gerade wenn wir für andere Menschen beten, verändert sich etwas in unserem Verhältnis zu ihnen. Das ist bei Dingen oder Lebewesen natürlich auch so. Dadurch schafft das Gebet eine natürliche Haltung, die über das eigene Ich hinausgeht. Der jüdische Theologe und Philosoph Martin Buber sah es als existentiell wichtig an, dass sich der Mensch mit seinem Ich einem Du zuwendet. Damit meinte er die Begegnung mit anderen Menschen und mit Gott. Erst im Gespräch mit Gott und mit anderen Menschen können wir uns, so Buber, aus unserer Selbstbezogenheit und unserem Egoismus lösen. Menschen, die sich zu Hause einigeln und sich kaum um andere Menschen kümmern, haben es demnach schwerer eine mitfühlende Persönlichkeit zu entwickeln.
Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen. Epheser 6,18
Ihr Pfarrer Daniel Feldmann


Christi Himmelfahrt: Gottesdienst im Klostergarten

Donnerstag den 26. Mai, 14.00 Uhr
Herzliche Einladung!

Gottesdienst auf der INSL Kyritz

Sonntag, den 19. Juni, 11.00 Uhr
Gottesdienst auf der INSL in Kyritz, mit Taufe, Bläsern, Harfe, Gesang, Pfn. Anna Hellmich und Superintendentin Eva-Maria Menard

Friedensgebete

Jeden Donnerstag um 19.30 Uhr:
Friedensgebet in der St. Marienkirche Kyritz

In Solidarität mit dem ukrainischen Volk.

 

Schmetterlinge

Der Verlust eines Kindes gehört wohl zu schwierigsten Erfahrungen, die Menschen im Laufe ihres Lebens machen können. Das gilt natürlich auch für Sternenkinder, die nur eine kurze Lebenszeit hatten. Trauer und Verzweiflung entstehen bei den Eltern und ein sehnsuchtsvoller Blick auf das, was hätte sein können. Als Betroffene möchten Christin Petras und ich Ihnen einen Raum eröffnen, in dem Sie über Ihre Erfahrungen und Gefühle sprechen können. Die Selbsthilfegruppe trifft sich monatlich in unserem Gemeindehaus in Kyritz. Die Termine finden Sie auf Seite 16 im Gemeindebrief und werden mit Hilfe von Aushängen bekannt gegeben.

Pfarrer Daniel Feldmann

Kirchenmusik

Das neue Kirchenmusikprogramm für 2022 finden Sie im Internet unter www.kyritzer-kirchenmusiken.de.
Die Proben der Kantorei finden in der Kirche wieder jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr statt. Wenn Sie uns gesanglich unterstützen möchte, können Sie dies gern tun – bitte vorher um kurze Info an mich.

Wer über anstehende Konzerte in unserer Kirche per  Mail informiert werden möchte, schreibe einfach an: kantor@kirchengemeinde-kyritz.de. Die Adressen werden ausschließlich für die Versendung von Konzerthinweisen  genutzt. Ich melde mich umgehend bei Ihnen.

Kleine oder auch größere Spenden für die Durchführung der Kirchenmusiken sind immer willkommen und können gern auf folgendes Konto überwiesen werden:

Spendenkonto für Kirchenmusik
Raiffeisenbank OPR eG
IBAN: DE96 1606 1938 0005 0583 92
BIC: GENODEF1NPP
Verwendungszweck: „Kirchenmusik Kyritz“
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt.

Vielen herzlichen Dank,
Kantor Michael Schulze

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kyritzer Kirchenmusiken: www.kyritzer-kirchenmusiken.de.