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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

Hoffnung braucht Nahrung
„Die Schokolade aus dem Adventskalender ist die beste.“ Das sagt einer meiner Schüler in der 10. Klasse. Ich muss lachen. Ich finde, dass es bessere Schokolade gibt.
Und außerdem: Adventskalender für einen Sechzehnjährigen! Ich frage die anderen im Religionskurs. Ja, fast alle haben einen. Sie bestehen auf ihrem Adventskalender. Die Eltern sollen ihn kaufen oder basteln. Wie auch immer. Adventskalender muss sein. Der gehört dazu. Sonst ist nicht Advent. Denn Advent heißt für sie Geruch von Weihnachtsplätzchen, Adventskranz und Kerzenlicht. Auch der Rummel ums Geschenke-Kaufen ist okay, aber auf alle Fälle einen Adventskalender.
Ich bin überrascht. Meinen Zehntklässlern ist der Advent wichtig. Aber warum ist ihnen das wichtig? „Es ist einfach schön“, sagen sie. „Es erinnert mich an zu Hause“, sagt ein Mädchen, die im Reiterinternat lebt. „Ich freue mich dann auf Weihnachten“, sagt ein anderer.
Ich glaube, dass sie genau spüren, was Advent bedeutet. Advent ist nicht nur die Zeit, in der wir aufs süße Christkind warten. Da geht es um mehr. Um Sinn und Geschmack für das, was wir nicht kaufen können. Zeit teilen, Zusammenzusein, Familie, singen, zur Ruhe kommen und manchmal auch um Schokolade. Meine Zehntklässler geben die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht auf. Und Hoffnung braucht bekanntlich Nahrung.
Advent heißt im eigentlichen Sinne Ankunft. Wir warten auf die Ankunft Christi, auf Jesus, der als Kind in diese Welt kommt. Und mit ihm verbinden sich viele Hoffnungen: dass das Leiden aufhört, dass kein Kind mehr hungrig zu Bett gehen muss und dass kein Flüchtling in Deutschland unter Brücken schlafen muss, dass kein Mensch mehr vor Schmerzen weinen muss und dass niemand des Lebens so müde wird, dass er lieber sterben als leben will. Wir hoffen darauf, dass Menschen vergessen, wie es geht, Kriege zu führen, und mit leeren Händen einander gegenüberstehen und lachen.
Das sind alles Hoffnungen. Manche belächeln das. Oder halten uns für naiv und weltfern. Aber Christen leben von dieser Hoffnung. Ich auch. Ich wüsste sonst nicht, wie ich es aushalten sollte, dass Menschen leiden müssen. Ich wüsste auch nicht, woher ich die Kraft nehmen sollte, mich für eine bessere Welt einzusetzen. So gut wie ich es eben kann. Advent heißt für mich: die Sehnsucht wachhalten, die Sehnsucht nach Glück und Frieden. Und darauf warten, dass Christus dieses Glück vollkommen macht. Manchmal auch mit Schokolade.

In diesem Jahr begehen wir als Gemeinde zum ersten Mal den „Lebendigen Adventskalender“. Wir wollen singen, Geschichten zur Weihnachtszeit hören, Zeit teilen und uns gemeinsam auf Weihnachten freuen. Jeden Tag öffnet jemand anderes seine Haustür und teilt seine Zeit mit uns. Schauen Sie doch einfach mal vorbei.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familie eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2019,

Ihre Pfarrerin Gundula Reinshagen


Krippenausstellung in der St. Marienkirche

 

Die Krippenausstellung in der St. Marienkirche zu Kyritz ist noch bis zum 6. Januar 2019 zu sehen. Da wir keine regelmäßigen Öffnungszeiten garantieren können, wenden Sie sich bei Interesse bitte an das Gemeindebüro oder die zuständigen Pfarrer.

Die ausgestellten Krippen stammen von Dieter Henning, einem Krippensammler aus Berlin. Sie wurden in aller Herren Länder gefertigt.

Pfr. Daniel Feldmann

Einweihung neuer Urnenfelder auf dem Kyritzer Friedhof

In den vergangenen Wochen und Monaten hat der Friedhofsausschuss des Gemeindekirchenrats einige Maßnahmen auf dem Friedhof in Angriff genommen. Zwei neue Urnenfelder wurden eingerichtet, ein Feld für Erdbegräbnisse überarbeitet und die Zuwegung zu den Urnenfeldern an der Jäglitz erneuert. Darüber hinaus wurde ein großes Kreuz im Eingangsbereich des Friedhofs aufgestellt. Hier besteht die Möglichkeit Blumen und Kerzen aufzustellen, die an Verstorbene auf anderen Friedhöfen erinnern sollen. Die Einweihung der beiden neuen Urnenfelder und des neuen Gedenkorts erfolgten im Anschluss an die Friedhofsandacht am Ewigkeitssonntag.

Pfr. Daniel Feldmann

Lebendiger Adventskalender

Ein herzliches Dankeschön an alle, die bei dem lebendigen Adventskalender 2018 mitmachen. Wir treffen uns immer um 17.00 Uhr an den folgenden Adressen:

Montag 03.12. Pfr. Feldmann, Johann-Sebastian-Bach-Str. 51
Dienstag 04.12. Claudia Trilck, Johann-Sebastian-Bach-Str. 66
Mittwoch 05.12. Franzis Punkt, Weberstraße 63
Donnerstag 06.12. Tourismusbüro, Maxim-Gorki-Straße 32
Freitag 07.12. Weihnachtsmarktbühne Marktplatz
Montag 10.12. Pfn. Reinshagen / Marko Geitz, Gemeindehaus Bachstraße 51
Dienstag 11.12. Bibliothek Kyritz, Marktplatz 17
Mittwoch 12.12. Stephanus-Kita, Prinzenstraße 9-11
Donnerstag 13.12. Bluhms Hotel, Maxim-Gorki-Straße 34
Freitag 14.12. Weltladen, Hamburger Straße
Montag 17.12. Raumausstattung Streege, Hamburger Straße 18
Dienstag 18.12. Stadtverwaltung Frau Görke, Marktplatz 1
Mittwoch 19.12. Karin Schönemann, Nussbaumweg 6
Donnerstag 20.12. Fotohaus Normann, Hamburger Straße 26
Freitag 21.12. Ilse Wegener, Holzhausener Straße 63b

GodSpot

Die evangelische Kirchengemeinde Kyritz beteiligt sich jetzt auch an der Aktion der Landeskirche für barrierefreies und kostenloses Internet. Ab dem 01.12.2018 wird es möglich sein, sich in den sogenannten Godspot einzuloggen und in und um das Gemeinde-und Pfarrhaus (Johann-Sebastian- Bach-Straße 51) kostenloses Internet zu nutzen.
Weitere Infos zu godspot gibt es hier: https://godspot.de/
Pfr. Daniel Feldmann

Kirchenmusik

Das kirchenmusikalische Jahr 2018 klingt mit der „Adventsmusik im Kerzenschein“ am 9. Dezember um 15.30 Uhr aus. Kantorei und Bläser bereiten sich seit einigen Wochen darauf vor, um Advents- und Weihnachtslieder aus aller Welt zu Gehör zu bringen. Auch ein Block mit dem beliebten „Adventsundweihnachtsliederwunschsingen“ wird es geben. Lassen Sie sich einladen und kommen in unsere schöne St. Marienkirche.

Das Programm der „28. Kyritzer Kirchenmusiken 2019“ steht fast fest. Im nächsten Gemeindebrief werden wieder Flyer mit den Konzerten zu finden sein. Ein Höhepunkt ist die „4. Kyritzer Reubke-Orgel-Nacht“ am 14. September. Darüber hinaus gibt es ein Gospelprojektkonzert, ein Blechbläserensemble wird musizieren, Manus Mulierum singt und die Kantorei bereitet sich wieder auf ein großes Konzert im September vor. Zwei Veranstaltungen für Schulkinder mit dem Orgelwurm Rudi (er ist wieder da!) sind geplant.
Wer gern über anstehende Konzerte in unserer Kirche per Mail informiert werden möchte, schreibe einfach an:
kantor@kirchengemeinde-kyritz.de. Ich werde die Adressen nur für die Versendung von Konzerthinweisen nutzen.

Wir brauchen dringend Verstärkung in der Kantorei! Wer also gerne singt, evtl. schon ein bisschen Chorerfahrung hat, egal ob Frauen- oder Männerstimme, und sich vorstellen könnte unsere Kantorei stimmlich zu unterstützen, der ist herzlich eingeladen.

Proben der Kantorei sind immer mittwochs (außer in den Ferien) von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Kyritz. Auch wer ein Blechblasinstrument erlernen möchte, kann sich gern mit mir in Verbindung setzen. Kinder und Erwachsene möchte ich gleichermaßen dazu einladen. Instrumente zum Verleih stehen bereit.

Herzlich willkommen!

Kleine oder auch größere Spenden für die Durchführung der Kirchenmusiken sind immer willkommen und können gern auf folgendes Konto überwiesen werden:

Spendenkonto für Kirchenmusik
Raiffeisenbank OPR eG
IBAN: DE96 1606 1938 0005 0583 92
BIC: GENODEF1NPPVerwendungszweck: Verwendungszweck: „Kirchenmusik Kyritz“
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt.

Vielen herzlichen Dank,
Kantor Michael Schulze

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Kyritzer Kirchenmusiken: www.kyritzer-kirchenmusiken.de.